Ohne Kohlenhydrate macht die Welt keinen Spaß

Wieso bekommt man genau dann Lust auf massig Kohlenhydrate, wenn man sie sich verkneifen sollte? Kämpfen in festgelegten Gewichtsklassen ist manchmal doof…

Diät macht keinen Spaß.
Und wenn es nicht darum geht, Pfunde zu verlieren, um seinem Idealgewicht näher zu kommen, sondern sich der BMI schon am unteren Rand des Normalgewichts befindet, dann wird die Umwelt nur ein Kopfschüttteln übrig haben…. bis man sich erklärt.

Als weibliche K-1-Kämpferin hat man es in Deutschland nicht so leicht, passende Gegnerinnen zu finden. Das bedeutet, man muss Kompromisse eingehen. Vielliecht doch eher nach MTBD-Regeln kämpfen als nach K-1-Regeln, oder sich eben ein paar Kampfklassen hoch oder runter futtern.
Wer sich jetzt denkt „rauf futtern – cool“ weit gefehlt. Denn mit viel Training ist es gar nicht so einfach, überhaupt etwas am aktuellen Gewicht zu ändern. Je nach Trainingspensum ist man sowieso schon den halben Tag damit beschäftigt, Kalorien nachzuschaufeln, wie soll man da noch zulegen? Höchstens über Muskelmasse – was für die sportliche Standardfrau ebenfalls gar nicht so einfach ist.
„Runter futtern“ noch weniger cool. Als Sportler ist man vor allem kohlenhydratreiche Nahrung gewohnt. In diesem Fall heißt es aber viel Eiweiß, wenig Kohlenhydrate. Und das macht einfach keinen Spaß. Man fühlt sich ein wenig wie die Kuh auf der Weide, denn neben Fleisch, Fisch und Milchprodukten gibt es Salat – viel Salat, um Magen und Hirn „satt“ vorzugaukeln. Und natürlich gerade dann ist die Lust auf Pizza, Pasta und Schokolade am größten. Das geliebte Guten-Morgen-Brötchen kann man sich auch schenken, zumindest an trainingsfreien Tagen. An Trainingstagen darfs dann auch mal eine Portion langkettiger Kohlenhydrate sein.

Wie gut, dass es nur um zwei Kilo in drei Wochen geht. Aber selbst das ist für eine Naschkatze wie mich schon gar nicht einfach. Memo an mich selbst: Keine Kämpfe direkt nach Weihnachten annehmen, sonst blüht mir noch über die Festtage kohlenhydratarmes Essen.

Aber was tut man nicht alles, um nach etlichen Trainingseinheiten und Diätquälerei im Ring seine Frau zu stehen. Und trotz allem Gejammer: Ja, es ist es definitiv wert!

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