Von Schneewehen und Dachlawinen

Der letzte Winter war ja schon nicht ohne, aber der jetzige übertrifft den vergangenen locker. Dabei lernt man so einiges: Wenn Bürgersteige wegen Dachlawinen gesperrt sind, ist das kein Scherz, die Dinger können tatsächlich auch abgehen und Autoscheiben einschlagen, gleich gefolgt von wünsche Dir nicht zu weiße Weihnachten, wenn Du Deine Familie sehen willst.

Wer meinen kleinen Blog bis hier hin verfolgt hat, der weiß, dass ich Schnee sehr sehr befürworte und mich auch über den verfrühten Puderzuckerguss gefreut habe, den Aachen bekommen hat. Da war aber auch noch nicht absehbar, dass sowohl Aseag als auch DB in Winterstarre verfallen, sobald man wirklich auf sie angewiesen ist. So kam es also, dass die wasabierbse das Weihnachtsfest ziemlich unfamiliär zu hause verbrachte. Kein Kaninchen sondern Spinat-Tiefkühlpizza. „Gar nicht so übel“ war der erste Gedanke, da ich das heimische Weihnachtsfest zumindest an Heilig Abend als relativ anstrengend einstufen möchte. Doch der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das sonst so verhasste Familiengezeter und alles, was einen sonst ganz furchtbar auf die Palme bringt waren nicht da und fehlten ganz deutlich spürbar. Es war viel zu still.

Wieder zeigt sich: Man weiß erst, was man hat, wenn man es nicht hat.

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