I looooove my Kettlebell

Momentan heißt es bei uns jeden Mittwoch: Antreten zum Kettlebell-Basic-Kurs mit Gerrit Gerringa von next-levels.nl.

Fakt ist: Kettlebell-Training ist einfach der Hammer! Hat man einmal ein bißchen Blut geleckt und die ersten Übungen funktionieren, dann macht es einfach nur noch Spaß. Und die Muskulatur meldet spätestens zwei Tage später: Erfolg! Allerdings kann man eine Menge falsch machen und sich grandiose Rückenprobleme einhandeln. So einfach das Training bei Erfahrenen auch aussieht, wenn man es selbst versucht, dann ist es gar nicht so einfach, alles richtig zu machen. Spätestens beim Turkish Get-Up hört es dann auch mit adäquater Selbstkontrolle auf.

Gerrit Gerringa, unser Instructor, hat in 2005 mit Kettlebell-Training begonnen und 2007 sein Zertifikat als Instructor erworben. Sein Motto ist:

“If you don’t know how, I will teach you.
If you don’t want to, I will make you!”

Und das merkt man auch. Freundlich aber bestimmt achtet der Niederländer (der die Übungen übrigens mit einer 24kg Kettlebell absolviert, was ca der Hälfte einer wasabierbse entspricht) auch bei dem zehnten Satz Swings darauf, dass die Übung sauber geführt wird und „Spannung auf die Hamstrings ist“. 🙂 Meine Hamstrings sagen mir zumindest gerade, dass da ganz sicher Spannung drauf war.

Ein Vorteil ist, dass – mehr noch als bei normalem Freihantel-Training – der ganze Körper beansprucht wird. Durch die schwingenden Bewegungen muss die gesamte Muskulatur eingesetzt werden, um mit genügend Spannung das Gleichgewicht zu halten – und das kommt auch der Core- oder Tiefen-Muskulatur zu Gute.
Kettlebelltraining lässt sich in zwei Kategorien teilen:

  • Zum einen die ballistischen Übungen (Schwünge u. a.), bei denen die Kettlebell mehr geschwungen als gehoben wird. Sie  machen den Großteil des Trainings aus und dienen vor allem der Stoffwechsel- und Herz-Kreislaufkonditionierung. Da sie aber meist explosiv ausgeführt werden, verbessern sie auch unglaublich die Kraft- und Schnellkraft. Vereinfacht gesagt kann man sich darunter ein explosives Kraftausdauertraining vorstellen.

und zum anderen

  • Kraftübungen, die zur Verbesserung der Bewegungsschulung und der Oberkörperkraft dienen. Die Übungen stärken und stabilisieren das Kraftzentrum in der Körpermitte. Sie fordern die kleinen stabilisierenden Muskeln. Nahezu alle Übungen sind effektive Ganzkörperübungen. Oft vernachlässigte Muskeln, wie der untere Rücken, das Gesäß und die hintere Oberschenkelmuskulatur (die Hamstrings jaja^^) werden gezielt angesprochen.  Häufig verkürzte Bänder, wie der Hüftbeuger, werden gedehnt.

Das Tolle ist, dass man die Kettlebell unheimlich abwechslungsreich einsetzen kann; dabei sind Swing, Clean, Military Press und Turkish Get Up nur eine kleine Auswahl des breiten Spektrums. Dazu kommen dann noch die vielen Variantionsmöglichkeiten der einzelnen Übungen, mit so wohlklingenden Namen wie z.B. Two Arm Standing Military Press, Seated Single Arm Military Press und Seated Two Arm Military Press – der Phantasie sind dort wohl keine Grenzen gesetzt. 🙂

Ich für meinen Teil freue mich schon riesig auf die folgenden Einheiten mit:

  • Clean
  • Clean Military Press
  • Squat
  • Snatch

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Paleo Banana Ice Cream

Das klingt doch mal lecker und flott… wird gleich aufgenommen und ausgetestet…

Ingredients:

  • 4-6 fresh or ripe bananas (the riper the sweeter and in my opinon – better!)
  • Coconut Milk (optional – just add enough to get the desired texture)

Toppings:

  • fresh berries
  • toasted coconut
  • honey
  • chopped nuts, etc.

Directions:

Peel the bananas. Cut into pieces that will fit into your food processor or blender. Freeze the pieces for at least one hour. Place the frozen banana in yo9ur food processor and pulse until ground up. Scrape down the sides. Keep processing until it becomes smooth and creamy. Here is where you can add the coconut milk to get a smoother texture, and to help speed up the process.


Neulich im Asia-Laden

Ich lade an der Kasse Kokosnüsse, Kokosnussmilch und Reismehl auf das Band und lausche dem Gespräch vor mir. Ein asiatisch aussehender Mann spricht den ebenfalls asiatisch aussehenden Kassierer auf Chinesisch an. Der Kassierer schüttelt freundlich den Kopf. Nachdem der Einkäufer erneut auf Chinesisch sein Glück versucht, erklärt der Kassierer in fließendem, nicht ganz akzentfreiem Deutsch: „Ich spreche kein Chinesisch.“; woraufhin die Unterhaltung in gebrochenem Englisch weitergeführt wird.


Von Schneewehen und Dachlawinen

Der letzte Winter war ja schon nicht ohne, aber der jetzige übertrifft den vergangenen locker. Dabei lernt man so einiges: Wenn Bürgersteige wegen Dachlawinen gesperrt sind, ist das kein Scherz, die Dinger können tatsächlich auch abgehen und Autoscheiben einschlagen, gleich gefolgt von wünsche Dir nicht zu weiße Weihnachten, wenn Du Deine Familie sehen willst.

Wer meinen kleinen Blog bis hier hin verfolgt hat, der weiß, dass ich Schnee sehr sehr befürworte und mich auch über den verfrühten Puderzuckerguss gefreut habe, den Aachen bekommen hat. Da war aber auch noch nicht absehbar, dass sowohl Aseag als auch DB in Winterstarre verfallen, sobald man wirklich auf sie angewiesen ist. So kam es also, dass die wasabierbse das Weihnachtsfest ziemlich unfamiliär zu hause verbrachte. Kein Kaninchen sondern Spinat-Tiefkühlpizza. „Gar nicht so übel“ war der erste Gedanke, da ich das heimische Weihnachtsfest zumindest an Heilig Abend als relativ anstrengend einstufen möchte. Doch der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Das sonst so verhasste Familiengezeter und alles, was einen sonst ganz furchtbar auf die Palme bringt waren nicht da und fehlten ganz deutlich spürbar. Es war viel zu still.

Wieder zeigt sich: Man weiß erst, was man hat, wenn man es nicht hat.


Mein neuer Begleiter

Der Winter ist dieses Jahr viel früher gekommen als erwartet, und er hält sich. Kalt ist es geworden und Schnee und Eis zeichnen hübsche Muster auf die heimischen Fenster.
Wie gut, dass der liebe Gott die Heizung erfunden hat. Aber die hilft leider nicht immer. Wie wir alle wissen, ist Heizen im Schlafzimmer böse. Und wenn gerade kein Herr am Start ist, der sich heroisch und selbstlos opfert, um die weiblichen Eisklötze aka Füße zu wärmen, dann muss Abhilfe her. Ich habe meine Anbhilfe vor zwei Tagen im ortsansässigen Butlers gefunden. Flauschig und etwas hilflos hat er mich aus seiner Tüte heraus angestarrt, der kleine Kerl. Zwischen seinen tentakeligen und ebenso flauschigen Artgenossen steckte er, halb verdeckt und wartete auf seinen Einsatz. Mein kleiner Hot ‚N‘ Tot, Körnerkissen im Teddyformat, jawohl.

Mich hat er überzeugt, sowohl mit seinem inhaltslosen Blick, als auch mit seiner cordartigen Struktur – schön griffig.
Und welchen Typen kann man sonst schon in die Mikrowelle stecken, wenn es ihm an innerer Wärme fehlt??